DIE 39 STUFEN

DIE 39 STUFEN


„Die 39 Stufen" im Combinale: ein Theaterspaß mit tollen Gags bis hin zum Slapstick, eine geistreiche Komödie, alles andere als oberflächlich.  Lübeckische Blätter

Hereinspaziert, hier erle­ben Sie jede Menge Sensationen - rassige Weiber, verwegene Typen, Abenteuer, die Ihnen den Atem sto­cken lassen, live und in Farbe und vor Ihren Augen von Hand gefertigt - eine Bühnenfassung von Hitchcocks Film „Die 39 Stufen". Wenn das Lübecker Theater Combinale solcherlei Attraktionen ankündigt, dann wird das Verspre­chen auch eingelöst.
Diese kindliche Freude am Spiel zu zeigen ... macht das Stück zum großen Vergnügen für das Publikum.  Lübecker Nachrichten


Das, was da abgeht, ist „rasant, gefährlich und mondän“ – die Ankündigung hat wahrlich nicht zu viel versprochen. Eine Verschwörung, Schüsse, Flucht (auch über die „Forth Bridge“), Verfolgung, Amore, eine aberwitzige Zugfahrt im „Flying Scotsman“, eine komplette Schafherde, Nazis, noch mehr Amore und schließlich der Showdown im Londoner Palladium. Alles eben wie bei Hitchcock.      Ultimo

 

Für die Inszenierung von Regina Stötzel gab es bei der Premiere in Lübeck be­geisterten Beifall. Eine Tour de Force der Schauspielkunst, die mit dem Charme der vermeintlichen Improvisation daherkommt, aber bei hohem Spieltempo große Genauigkeit verlangt. Mit beidem weiß das agile und spielfreudige Combinale-Team zu glänzen.     Kieler Nachrichten


 

 Sie erinnern sich an die Herren Frank und Stein aus DAS SPIELFILM?! Nach einem Filmriss, es handelte sich um den Klassiker "Frankenstein", begannen die Beiden den Film nachzuspielen. Angespornt durch den großen Erfolg, haben sich die Herren  vom Kücknitzer Cineasten-Club nun entschlossen, noch Fräulein Schmidt mit ins Boot zu nehmen und sich an einen weiteren Filmklassiker zu wagen. Wie sich zeigt, sind unsere drei Cineasten nicht vor den Irrungen und Wirrungen der Liebe gefeit. Ihre privaten Verstrickungen lappen voll ins 'Film'geschehen.

Mit viel Liebe zum Film (und Detail), mit Enthusiasmus, Verve und einem Schuss Wahnsinn bringen diese Drei nun in über hundert Rollen die Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan auf die Bretter.

 

Seit Richard Hannay in einem Londoner Varieté die junge Annabella Schmidt kennengelernt hat, steht sein eigentlich eher langweiliges Leben auf dem Kopf. Annabella behauptet, Spionin zu sein, Richard wird in einen Mord verwickelt, gerät ins Visier der Polizei und flieht von London in die schottischen Highlands, um seine Unschuld zu beweisen, einen mysteriösen Spionagering aufzudecken – und nichts weniger als sein Land zu retten.

Aus Alfred Hitchcocks gleichnamigem Kinoerfolg hat Patrick Barlow eine aberwitzige Theaterfassung für drei Schauspieler gezaubert, die in über hundert Rollen zu einem Krimivergnügen voll komödiantischer Abenteuer, feiner Ironie und rasanter Theateraktion einladen. Natürlich fehlen auch nicht die legendären Szenen des Hitchcock-Films aus dem Jahre 1935: weder die Fahrt im »Flying Scotsman«, noch die Flucht über die Forth Bridge oder der fulminante Showdown im Londoner Palladium.

 

Das Theaterstück Die 39 Stufen wurde 2007 mit dem Olivier Award in der Kategorie »Best New Comedy« ausgezeichnet und ist ein Dauerbrenner sowohl im Londoner West End als auch am New Yorker Broadway.

 

 

HITCHCOCK UND SEIN MEISTERWERK

"Die 39 Stufen" ist sicherlich der bekannteste und wichtigste Film der in England gedrehten Filme Hitchcocks. Hier zelebriert er erstmals seinen so markanten Stil in aller Deutlichkeit, auch wenn sich einzelne Themen, Motive und Anspielungen bereits in früheren seiner Filme finden lassen. André Bazin über „Die 39 Stufen“: "Er bleibt unbestreitbar sein Meisterwerk und dient als ein Modell für Detektivkomödien".
Am besten findet Hitchcock selbst die schnellen Übergänge. Er hält sich nicht immer mit der Plausibilität des Gezeigten auf, sondern schafft jede Szene, als wäre sie ein eigener kleiner Kurzfilm. Hitchcock: "Man muss eine Idee auf die andere folgen lassen und dabei alles der Schnelligkeit opfern. Die Wahrscheinlichkeit interessiert mich nicht. Ein Kritiker, der mir etwas von Wahrscheinlichkeit erzählt, hat keine Fantasie."

Es spielen: Wolfgang Benninghoven, Rodolphe Bonnin und Caroline von Gelting
Regie: Regina Stötzel
Assistenz: Lea Bethke
Technik: Tobias Pupp
Kostüme/Ausstattung: Katia Diegmann