KOHLHAAS

KOHLHAAS


Die Autoren Marco Baliani und Remo Rostagno haben die Kleistsche Erzählung für die Bühne bearbeitet. Ihre Fassung in der Tradition des italienischen Erzähltheaters verleiht der Novelle eine große Leichtigkeit, ohne ihr das inhaltliche Gewicht zu nehmen. So wird „Kohlhaas" zu einem aufregenden Theaterereignis, spannend und temporeich. Gespielt von einem Schauspieler und einem Schlagzeuger vermag es auch junge Zuschauer zu begeistern.

Ulli Haussmann schlüpft in die verschiedenen Figuren, lässt gemeinsam mit dem Schlagzeuger Benjamin Lütke die Geschichte lebendig werden und zieht die Zuschauer mit hinein in den Strudel der Ereignisse. Lütke ist dabei mehr als nur musikalischer Begleiter. Sein Schlagzeug schafft atmosphärische Dichte, lässt ganze Klangwelten entstehen und treibt die Geschichte temporeich voran.


Pressestimmen:

"Dem Spieler Ulli Haussmann, dem Schlagzeuger Benjamin Lütke und der Regisseurin Stephanie Kunz gelingt eine beeindruckende, in jeder Beziehung stimmige Umsetzung...da sitzt jede Bewegung Haussmanns, die sprachlichen Nuancen sind präzise herausgearbeitet. Die differenzierte Wortregie, verbunden mit Tempowechsel und gezielten Pausen, die Abstimmung zwischen Akteur und Musiker führen zu einer inneren Spannung in der Darstellung des Geschehens, die das Publikum über die 90 Minuten der Aufführung in Atem hält.
'Kohlhaas' im Theater Combinale: ein anspruchsvolles Theaterereignis."
Lübeckische Blätter

"Benjamin Lütke... schafft die Klangkulisse für eine spannende Geschichte. Und die liefert überzeugend und mitreißend Ulli Haussmann. In fließenden Übergängen zwischen szenischer Erzählung und Schauspiel lässt er die Novelle lebendig werden. Haussmann gelingt die Wandlung vom rechtschaffenen Bürger zum Rebellen genauso wie die Darstellung aller anderen Personen (vom nasebohrenden Zöllner über den überheblichen Freiherrn bis zur besorgten Ehefrau). Schüler und ehemalige Schüler: Ab ins Theater!"

Ultimo

"Mit minimalen, aber wirkungsvollen Wechseln von Mimik, Gestik und Sprache schlüpfte er von einer Rolle in die nächste. Und er gewinnt dem schwermütigen Stoff... auch komische Seiten ab.
Der Regisseurin Stephanie Kunz ist eine spannende und temporeiche Klassiker-Bearbeitung gelungen... Heraus kommt ein modernes Stück, das geschickt zwischen szenischer Erzählung und Schauspiel pendelt... eine gelungene Premiere, für die es viel Applaus gab."
Lübecker Nachrichten

"Ulli Haussmann nimmt sich der Figuren des Stücks an ... mimisch und gestisch auf den Punkt gebracht. ... gelingen auch die Wechsel von humorig-leichten Szenen hin zu Momenten, die tiefe Betroffenheit auslösen und die wirklich großen Fragen nach dem Wesen der Gerechtigkeit und der selbstzerstörerischen Natur des Menschen stellen. Am Ende steht ein beeindruckender, facettenreicher Theaterabend, der viel Applaus erhielt."
Kieler Nachrichten

Fotos: Kirsten Hudelist