• unbequeme Fragen, nie einfach beantwortet
    Afzals Töchter
  • Afzals Töchter

    The Who and the What

    von Ayad Akhtar

    Hauptfigur Zarina, englisch-pakistanische Schriftstellerin, ist muslimischen Glaubens. Sie schreibt einen Roman. Als Zarinas Vater das Roman-Manuskript in die Hände bekommt, ist er entsetzt. Seine Tochter begreift darin den Koran als literarische Vorlage, als Geschichtensammlung über einen überforderten Menschen Mohammed, der seinen politischen wie sexuellen Vorteil suchte und darüber zum Propheten wurde. Eine provozierend weibliche Sicht– ein Sakrileg. Um weiteres Unheil abzuwenden, versucht er, die geliebte Tochter zu verheiraten, indem er auf einer muslimischen Eheanbahnungs-Website eine Kontaktanzeige mit Zarinas Profil aufgibt und persönlich die möglichen Heiratskandidaten prüft. So lernt Zarina Eli kennen, einen jungen Konvertiten. Mag er eine Brücke schlagen zwischen europäischem modernem Lebensstil und den muslimischen Glaubenssätzen?
    Ein pointiertes, kluges, tiefsinniges und dramaturgisch-durchdachtes Stück, dass das Verhältnis des Islam zur Rolle der Frau in der Gesellschaft beleuchtet, dabei unbequeme Fragen aufwirft und nie einfach beantwortet.


    Mit:
    Alice Hanimyan, Lennart Lemster, Sinem Süle, Ramin Yazdani
    Regie:
    Vincenz Türpe
    Text:
    Ayad Akhtar
    Kostüme:
    Katia Diegmann
    Bühnenbild:
    Marcel Weinand
    Dramaturgie:
    Sigrid Dettlof
    Licht- und Tontechnik:
    Tobias Pupp und Michael Eichholz

    Alle Termine

    Februar 2020

    Freitag 14. Februar 20:00 Uhr
    Samstag 15. Februar 20:00 Uhr
    Freitag 21. Februar 20:00 Uhr
    Sonntag 23. Februar 18:00 Uhr
    Donnerstag 27. Februar 19:30 Uhr
    Freitag 28. Februar 20:00 Uhr
    Samstag 29. Februar 20:00 Uhr